Wintercamp im Wipptal

Vom 5. bis 9. März 2019 fand das zweite Wintercamp in Südtirol statt. Herzkranke Kinder und Jugendliche von 8 bis 18 Jahren konnten unter Aufsicht wieder sportlich aktiv sein. Sie hatten viel Spaß auf der Skipiste auf dem Roßkopf in Sterzing, genossen die Zeit im Schwimmbad, trainierten in der Turnhalle und versuchten sich im Langlaufen auf der Loipe in Pfitsch. Neben den vielen sportlichen Aktivitäten gab es noch einen Vortrag des Extrembergsteigers Nikolaus Gruber mit seinen Kollegen Daniel Ladurner, Wolfgang Hell und Michael Sinn, welcher unter dem Motto „Niemals aufgeben“ stand.

Die Ärztinnen Dr. Friederike Wippermann vom Deutschen Herzzentrum München und Dr. Alice Pozza von der Universitätsklinik Padua bildeten mit Sport- und Gesundheitswissenschaftlern von der Technischen Universität München im Rahmen von kidsTUMove ein grandioses Team. Die insgesamt 16 teilnehmenden Herzpatient/innen aus Südtirol, Trentino und Bayern wurden durch regelmäßige Messungen kontrolliert. Die Tests sollen Aufschluss darüber geben,  wie die Teilnehmer/innen mit unterschiedlichen Herzfehlern unter körperlicher Belastung in einer Höhe von bis fast 2.000 Höhenmetern reagieren.

Die Kinder und Jugendlichen genossen die Zeit und konnten ihre Grenzen ausprobieren und sich in der Gruppe austauschen. Nach diesen fünf Tagen fuhren sie alle mit einem Sack voller Erinnerungen, einem gestärkten Selbstbewusstsein und einem großen Erfahrungsschatz nach Hause: Natürlich wurden auch neue Freundschaften geknüpft und alle freuen sich bereits auf das nächste Wintercamp im Jahr 2020.

Auf diesem Wege möchten wir unseren vielen Spendern und Sponsoren danken, unter anderem auch unserem neuen Partner Turbinen Troyer, die den Verein Kinderherz tatkräftig unterstützen, so dass solche Projekte überhaupt ermöglicht werden können. Ebenso danken wir unseren Schirmherren dem Skistar Dominik Paris, dem Radprofi Gerhard Kerschbaumer, dem Landesrat Philipp Achammer und seiner Gattin Nicole Uibo und unserer Ehrenpräsidentin Martina Ladurner. Erwähnenswert ist auch die gute Zusammenarbeit mit den beiden Gemeinden Sterzing und Pfitsch.