Am Samstag fand in Lana die 2. Auflage von „Lana läuft” statt. Viele beteiligten sich für den guten Zweck!

Silke Baliello, Familie Mair von Gardenbeauty und ganz rechts Ulrich Seitz

Hier ein link von Stol.it

https://www.stol.it/Media/Videos/Intern/2.-Lana-laeuft-fuer-Kinderherz

Einen besonders berührenden Moment erlebten vor Kurzem der Präsident der Vereinigung Kinderherz Ulrich Seitz und seine Vorstandsmitglieder im Rahmen der Charity-Veranstaltung „Lana läuft 2019“.

Bei dieser Gelegenheit fand nämlich eine ganz spezielle Scheckübergabe statt. Familie Mair vom Unternehmen „Gartenbeauty“ hat es nämlich wieder einmal in beeindruckender Art und Weise geschafft, viele Menschen im Rahmen der von ihr lancierten Aktion zu Spenden für den Verein der Kinder und Jugendlichen mit angeborenem Herzfehler zu animieren. Bereits zum 10. Mal haben Albert und Paula Mair diese nicht alltägliche Initiative mit viel Engagement, für den guten Zweck durchgeführt und dabei auch weitere Betriebe aus der Nachbarschaft, für die tatkräftige Unterstützung gewonnen. Der Präsident von Kinderherz dankte den überaus rührigen Unternehmern für diese unverzichtbare, großartige Hilfe, die in diesem Jahr das beeindruckende Ergebnis von 9.320.- Euro, zugunsten der Vereinigung Kinderherz mit sich brachte. Seitz betonte, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, dass sich Menschen so bewusst für die gute Sache ins Zeug legen, denn oftmals müssen einige bürokratische Hürden gemeistert werden, bevor mit dem eigentlichen Vorhaben begonnen werden kann. Familie Mair zeigt sich seit Jahren sehr an der Entwicklung der Betreuung herzkranker Kinder interessiert. Wie Präsident Seitz berichtete, können heute häufig Herzfehler dank vorgeburtlicher Diagnostik schon während der Schwangerschaft erkannt und in einigen wenigen Fällen sogar behandelt werden. Oft kommt die Nachricht über einen Herzfehler aber weiterhin  erst nach der Geburt. In allen Fällen ist es zunächst immer ein Schock, zu erfahren, ein herzkrankes Kind zu bekommen, bzw. zu haben.

Kinderherz hat sich deshalb verstärkt vorgenommen, auf Selbsthilfe und Eigeninitiative zu setzen. Häufig lassen sich jedoch nur in der Zusammenarbeit vieler Beteiligter Dinge verändern oder schwierige Situationen bewältigen. Kinderherz will und muss daher betroffenen Kindern gemeinsam mit ihren Eltern helfen und ihnen beistehen. Der Vorstand der Vereinigung trifft sich aus diesem Grunde regelmäßig zu Vorstandsitzungen, in denen aktuelle Themen erörtert und entschieden werden. Immer wieder erweist es sich jedoch als sinnvoll, anstehende Themen in Arbeitsgruppen zu geben, in dem dann auch reguläre Mitglieder mitarbeiten. Dazu freuen wir uns sehr über weitere Eltern, die sich in der Elterninitiative engagieren, so Ulrich Seitz. So werden die Aufgaben auf viele Schultern verteilt und sind gemeinsam besser lösbar. Wir arbeiten eng mit dem Zentralkrankenhaus Bozen und den Universitätskliniken München und Padua zusammen. Unsere Vorstandsmitglieder sind fast alle selbst betroffene Eltern, die andere Familien und Kinder unterstützen möchten, so der Präsident von Kinderherz. Seitz unterstreicht dabei, dass die gesamte Vereins-Arbeit von einer Maxime dominiert wird, und zwar vom Wunsch, dass jedes herzkranke Kind in hochspezialisierten Kinderherz-Kompetenzzentren optimal behandelt wird. Mit der Unterstützung aller Partner kann dieses Ziel erreicht werden. Nur durch Kommunikation und Austausch kann jedes involvierte Zentrum – und damit jedes Herzkind – von der Kompetenz und Stärke des anderen profitieren. Auch wissenschaftliche Forschungsprojekte führen so schneller zum Erfolg. Die Lebenschancen und die Lebensqualität herzkranker Kinder werden sich nur durch innovative medizinische Versorgung immer weiter verbessern. Daher investieren wir Spendengelder beispielsweise auch in notwendige Bewegungstherapie oder  in die Anschaffung modernster Hilfsmittel. Es sollen vor allem innovative Projekte zur Stärkung der betroffenen Familien mit nachhaltigen Zukunftsaussichten, gefördert werden, denn die Gefahr, dass Familien an diesem schweren Schicksal einer schweren Erkrankung, zu zerbrechen drohen, ist weiterhin sehr aktuell. Die Vereinigung Kinderherz will Interessenvertreter, Sprachrohr und Mittler der Betroffenen sein. Durch gezielte Aktionen wird daher über die Häufigkeit der oftmals komplizierten Herzfehler bei Kindern aufgeklärt.  Eine wichtige Aufgabe ist es, Medizin und Wirtschaft zusammenzubringen. Über die Bündelung von Kräften auf den Gebieten der Kinderkardiologie und -herzchirurgie arbeiten die Vertreter der Selbsthilfe, gemeinsam mit dem fachärztlichem Personal daran, dass alle an der Behandlung von herzkranken Kindern beteiligten medizinischen Disziplinen an einem Strang ziehen. Nur so kann gewährleistet werden, dass die vorhandenen Kapazitäten zu Gunsten der kleinen Patienten optimal zum Einsatz kommen.

„Lana läuft“, das große Charity-Event wurde mit großem Erfolg und Zuspruch der Bevölkerung aus allen Landesteilen zum 2. Mal mit rund 550 begeisterten Hobbyläufern ausgetragen. Auch Bürgermeister Harald Stauder ließ es nicht nehmen, bei dieser von sehr vielen Vereinen aus Lana mitgetragenen Veranstaltung zur Unterstützung des Vereins Kinderherz aktiv als Schirmherr sowie als Athlet mitzuwirken.

Kinderherz-Präsident Ulrich Seitz, Organisatorin von Lana läuft und Kinderherz-Vorstandsmitglied Silke Baliello, SWR Präsident Hannes Mussak und Firmenlauf-Chef Alfred Monsorno als tatkräftige Unterstützer von Kinderherz.