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Schülerinnen spenden „Kinderherz“ 2.629 Euro

Sharel Del Pan, Noemi Dunkel und Isabel Ebner aus Bozen und Umgebung bestreiten in den nächsten Wochen ihre Maturaprüfungen – und haben es vorher geschafft, dem Verein „Kinderherz“ ordentlich zu überraschen: Die Absolventinnen der Klasse 5A von Handel und Dienstleistung der Landesberufsschule „J. Gutenberg“ Bozen haben Präsident Ulrich Seitz für „Kinderherz“, und spezifisch für die Unterstützung von betroffenen Familien im Lande einen Scheck überreicht.

Dabei liegt die erste Überraschung gar nicht lang zurück: Im Mai 2017 präsentierten die drei Schülerinnen unverhofft ihre Projektarbeit, die sie im Rahmen des Unterrichts durchgeführt haben: Ein Kalender, den sie inhaltlich und grafisch gestaltet haben, und für den sie sich entschieden haben, ihn uns zu widmen. Dank des Landeskaufhauses „Twenty“, das für die Aktion einen Stand inmitten der Einkaufshallen zur Verfügung stellte, konnten viele Exemplare des Kalenders am Tag der herzkranken Kinder, dem 5. Mai, verteilt werden. Insgesamt haben es die drei jungen Frauen geschafft, 2.629 € an Spenden für den Kalender zu sammeln. Diese haben sie uns nun übergeben, so Seitz.

Der Verein Kinderherz steht Familien bei der Betreuung ihres herzkranken Kindes bei. Wir bemühen uns zur Behandlung der jungen PatientInnen jeden Alters und für alle krankheitsbedingten Umstände bei den Herzzentren zwischen München, Innsbruck, Padova und Bozen jeweils den besten medizinischen Weg zu ebenen. Aber längst stehen auch die sozialen und freizeitbezogenen Förderungen im Mittelpunkt unserer Tätigkeit. Denn die Ärzte lassen längst keinen Zweifel mehr daran, dass zum guten Gelingen der medizinischen Behandlung auch eine gute Lebensqualität der kleinen und jungen PatientInnen zählt, sagt Seitz.

Ulrich Seitz, betont als Präsident des ehrenamtlichen Vereins „Kinderherz, „dass jeder gespendete Cent dazu verwendet wird, Kinder und Jugendliche mit angeborenem Herzfehler bei ihrem Start ins Leben zu begleiten.“

Denn was kaum jemand bedenkt, der nicht mit der Situation befasst ist: Herzkranke Kinder und Jugendliche sind gleich begabt und lebenshungrig wie alle anderen Gleichaltrigen, nur zwingt sie die Krankheit, andere Prioritäten zu setzen. „Wir sorgen dafür, dass die Begabungen und die Vielfalt des Lebens sich auch für die Kinder mit angeborenem Herzfehler entfalten kann“, unterstreicht die Vereinigung, „daher rührt uns diese solidarische Spende der Schülerinnen umsomehr.“

Dass nun gerade junge Menschen ihre Abiturarbeit einem solch wunderbaren Vorhaben widmen und finanziell so erfolgreich umgesetzt haben, rührt uns sehr, so Ulrich Seitz.