Beschreibung aller Aktionen, welche im laufe des Jahres statt finden.

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Danke für deinen Einsatz

Artikel aus Tageszeitung Dolomiten vom 14. Februar 2019

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Vielen Dank den Jungschützen

Danke für den wertvollen Beitrag der Eppaner Jungschützen.

Artikel aus der Tageszeitung Dolomiten vom 21. Jänner 2019


Artikel aus der Tageszeitung vom 18. Jänner 2019

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Wenn das Kind krank geboren wird.

Danke für den interessanten Artikel in der Zeitung „Zett am Sonntag“ vom 13.01.2019

Hier noch zum Herunterladen: Wenn_das_Kind

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Weihnochten bedeitet so viel..

Volksschulkinder mit einem großen Herz – die besondere Weihnachtsaktion an der Grundschule St. Oswald im Schlerngebiet

Weihnochten bedeitet so viel..

..sell zu vermitteln wor ba der Weihnochtsfeier es Ziel!
Haint no kriag i Gänsehaut, wenn i zrugdenk an die Leistung va enk 10 Schualkinder –
mein Kompliment, es seid richtige „Weihnochtsüberbringer“!
Kaum za glabm, welch Stimmung durch Liachter, Liader, Theater und vorgetrogene Texte konn entstian..
..wenn sich Menschen auf Kinderbotschoften einlossn – wunderschian!
Donkschian der Doaswolder Feuerwehr fürs „Zur Verfügung stelln“ va ihrn schian Raum,
der Gemeinde Kastelruth fürn Christbaum.
Donkschian in olla, dei zum Gelingen der Feier hobm beigetrogn,
sell isch ins wichtig a do no amol zu sogn.
Donkschian sogn mir obo vor ollem in olla, dei za inserer Weihnochtsfeier heuer kemmen sein,
der Verein „Kinderherz“ werd sich über enkere großzügigen, freiwilligen Spenden gonz bsunders freidn.
….und Donkschian sogn mir enk olla a no amol fürs Zualoasn, fürs Staunen und enker Lochn –
jo, weil genau des tuat in Zauber der Weihnocht a mit ausmochn!
A gonz bsunders Donkschian Kinder, sell geaht obo eindeutig an enk,
denn enkern eifrigen Einsotz, enkere Freid miterlebm za terffn, sell isch für ins olla wohl es schianste, bleibende Gschenk.

Lehrerin Manuela

 

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Schüler spenden und informieren sich

Danke an die 5B der Grundschule Gries, Bozen.

Es freut uns besonders, wenn Kinder sich bewusst für andere Kinder und Jugendliche einsetzen. Ein herzliches Dankeschön geht in diesem Fall an die Klasse 5 B der Grundschule Gries, die beim Elternsprechtag im Oktober 2018 350 Euro für den Verein Kinderherz sammelten. Im Dezember konnte das Vorstandsmitglied Silke Dantone den Scheck entgegennehmen und den Schülern und Schülerinnen auch von den Vereinstätigkeiten erzählen und ihre Fragen beantworten.

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Nikolausumzug 2018

Dolomitenartikel vom 20. Dezember 2018

Weiß-Kreuz-Jugend begleitet Gruppe nach Kufstein – Tolles Wochenende für herzkranke Kinder – Seitz: Wunderbares und einzigartiges Projekt

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Süßes Kastanienherz für Kinderherz

Dolomitenartikel vom 20. Dezember 2018

Viele prominente Unterstützer bei Lichterweihnacht in St. Michael/Eppan – Spenden für herzkranke Kinder

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Kinderherz auch in Tscherms

Die Macher und guten Seelen des Nikolausmarktes:
Martin Klotz, Andreas Zuggal, Markus Oberhofer mit Kinderherz-Präsident Ulrich Seitz

Ein besonderes, erfreuliches und eindrückliches Erlebnis gab es unlängst für den Verein Kinderherz in Tscherms.

Ein Besuch auf dem „Nikolausmarkt“ war nämlich angesagt. Dieser wird schon seit einigen Jahrzehnten abgehalten. Ursprünglich handelte es sich dabei um einen reinen Kleintiermarkt, welcher beim „Löwenwirt“ in Tscherms stattfand. Der Markt wurde aber schnell größer und somit in das Dorfzentrum verlegt, er war weit relativ schnell über Tscherms hinaus bekannt und erlangte bei Kleintierzüchtern aus ganz Südtirol enorme Beliebtheit. Vor etwa 30 Jahren entstand aus einem Zufall heraus die „Krampusbar“ der Freiwilligen Feuerwehr des Dorfes, da sich zu diesem Zeitpunkt ein Gasthaus im Ort im Umbau befand und weitere Lokale geschlossen hatten. Aus dieser Not heraus, meinte man damals dass das so nicht geht und man für die Abhilfe dieses Umstandes etwas Konkretes unternehmen müsse. Das führte schließlich zur Geburtsstunde der „Krampusbar“.

Dort wird heute wie damals eine gute „Sauresupp“ aufgetischt und ist auf diesem Wege dem Charakter über die Jahre hinweg treu geblieben. In den letzten Jahren hat sich vieles getan. Es gab eine  Markt Flaute zu überwinden, den Verlust von Kleintieren aufgrund von Krankheiten zu verkraften, und zudem einen Einbruch der Besucherzahlen aufzufangen. Durch das beherzte Engagement der Feuerwehrleute, wurde der „Nikolausmarkt“ wird erfolgreich reanimiert und lockt nun wieder unzählige Besucher aus Nah und Fern in die Burggräfler Gemeinde. Das neu gegründete Marktkomitee hat dabei zusätzliche Akzente zum traditionellen Marktgeschehen, rund ums „Feilschen“ und „Feiern“ gesetzt, und zwar über eine jährlich besondere Spendenaktion, die wohltätigen Organisationen im Lande zugutekommen. Dieses Jahr durfte sich Kinderherz-Präsident Ulrich Seitz über den Erlös aus Glückstopf und Versteigerung glücklich schätzen. Ein besonderer  Dank geht dabei an Markus Oberhofer, der die Fäden für die Veranstaltung federführend gezogen hat. Ulrich Seitz betont, dass die großzügige Spende von Euro 2.000,00.- bereits für ein ganz wichtiges Projekt der Vereinigung für herzkranke Kinder eingesetzt wird. Die Hintergründe hierzu: auch wenn bei einem angeborenen Herzfehler erfolgreich operiert wurde, weisen betroffene Kinder in ihrem späteren Leben oft motorische Defizite auf. Warum dies so ist, lässt sich nicht in jedem Fall eindeutig beantworten. In Frage kann z. B. ein frühkindlicher Sauerstoffmangel (Zyanose) kommen oder aber auch ein übervorsichtiges Verhalten von Eltern und Ärzten, das die normale sportliche Entwicklung bremst. Da Bewegungserfahrungen für die Entwicklung von Kindern einen sehr hohen Stellenwert haben (z. B. auch für die Ausbildung von sozialen und kognitiven Fähigkeiten), beteiligt sich Kinderherz an einer wissenschaftliche Studie zur Klärung, ob sich die motorischen Defizite mit einer gezielten Förderung anhaltend beseitigen lassen. Durchgeführt wird das Projekt vom Institut für Präventive und Rehabilitative Sportmedizin der Technischen Universität München und von der Klinik für Kinderkardiologie des Deutschen Herzzentrums München. Herzstück dieses Vorhabens ist ein spezifisches Wintercamp für Betroffene, das im Jahre 2019 zum zweiten Mal in Südtirol abgewickelt wird. Ein weiteres Anliegen des Vereins ist es, sämtliche Altersgruppen mit angeborenem Herzfehler und ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen. So kommen neue Herausforderungen auf uns zu, sagt Seitz.

Denken wir beispielsweise daran: Die meisten Frauen mit einem angeborenen Herzfehler können heute ihren Kinderwunsch erfüllen. Wichtig ist allerdings, dass Betroffene ihre Schwangerschaft frühzeitig planen und mit einem erfahrenen Kardiologen sprechen, der auf Erwachsene mit angeborenem Herzfehler spezialisiert ist.  Auch diesbezüglich möchten wir tätig werden, und unsere Informationspalette vom Kindesalter bis zu den Erwachsenen in den verschiedenen Lebenslagen abdecken“.

Kinder-Herzerkrankungen während der Schwangerschaft

Sprechen sie mit uns!

Wenn man zum ersten Mal hört, dass mit dem eigenen ungeborenen Kind etwas nicht stimmt, ist das erst einmal ein Schock. Viele Eltern erleben diesen Moment als traumatisch. Er bedeutet das Ende einer glücklichen, unkomplizierten Schwangerschaft und zwingt sie, Idealvorstellungen über ihr Kind aufzugeben. Damit einher gehen häufig Gefühle wie Schmerz, Trauer und Depression und führen nicht selten zu psychischen Problemen wie: Schlaf- und Essstörungen, Panik- und Angstanfälle, Vernachlässigung des Haushalts oder soziale Isolation.

Angesichts der Umstände sind alle diese Gefühle völlig normal. Daher ist es besonders wichtig, diese Gefühle zuzulassen. Betroffene Eltern erzählen oft von Schuldgefühlen: Sie geben sich selbst die Schuld für den Herzfehler ihres Kindes. Dabei können werdende Mütter, in deren Familie keine angeborenen Herzfehler bekannt sind, einem Herzfehler weder gezielt vorbeugen noch ihn durch ihr Verhalten unabsichtlich verursachen.

Aktuelles Beispiel, das bei der Vereinigung Kinderherz unlängst durch eine Betroffene vorgetragen wurde: „Ich war heute bei der Doppleruntersuchung. Der Arzt hat festgestellt, dass bei unserem Kind die linke Herzkammer nicht aktiv ist … es bei der Geburt ersticken könnte, eine Möglichkeit wäre eine Herztransplantation, wird aber in dem Alter nicht gemacht. Zahlreiche Operationen evtl. Lebenschance 1 Jahr. Ich bin jetzt in der 21. Schwangerschaftswoche, und er hat gemeint wenn ich mich für einen Abbruch entscheiden würde, dann möglichst bald. Ich bin im Moment gerade ziemlich verzweifelt. Stehe gerade vor einer Entscheidung, die ich nie fällen wollte. Wer war in einer ähnlichen Situation und kann mir von seiner Erfahrungen erzählen. Es ist im Moment für mich der absolute Alptraum in der 21. Woche über einen Schwangerschaftsabbruch nachzudenken. Mein Kind, dass ich in den letzten Monaten genährt, geschützt und behütet habe“.

Ulrich Seitz, der Präsident der Vereinigung Kinderherz Südtirol, welche sich für die Belange der Menschen mit angeborenem Herzfehler in Südtirol einsetzt, weist auf eine Neuheit im Informations- sowie Beratungsangebot der Selbsthilfe auf diesem Gebiet hin, die wie auch die vorher gezeigte Situation aufzeigt, äußerst wichtig ist. „Wir möchten noch gezielter wie bisher mit unseren Kräften im Vorstand, betroffene Familien auf ein Leben mit einem angeborenen Herzfehler, vorbereiten“, so Seitz.

In Südtirol leben derzeit schätzungsweise rund 7.000 Menschen mit einem angeborenem Herzfehler.

Vom Herzfehler des ungeborenen Kindes zu erfahren, kann das Leben nämlich in vielerlei Hinsicht verändern. Vielleicht überwiegt plötzlich das Gefühl, dass eine bislang unkomplizierte Schwangerschaft zu einem Alptraum wird. Dazu sollte man wissen, dass ein Herzfehler bei einem ungeborenen Kind heutzutage nicht mehr einem Todesurteil gleichkommt. Über 90% der Kinder mit einem angeborenen Herzfehler erreichen heute, auch in Südtirol das Erwachsenenalter, und leben nachher auch mit Einschränkungen relativ gut. Voraussetzung ist eine umfassende klinische Versorgung, ergänzt mit therapeutischen Leistungen, wie im Bewegungsbereich, die zum Teil ebenso von der Vereinigung Kinderherz gestemmt werden.

Dank vorgeburtlicher Untersuchungen kann man sich seelisch und geistig auf die Geburt eines kranken Kindes vorbereiten. Dadurch lässt sich die Situation nach der Geburt einfacher ertragen – um ein Leben zu führen, das so normal wie möglich ist. Zunächst stehen in den meisten Fällen viele Entscheidungen an, z. B. über Versicherungen, Medizintechnik oder sonstige Hilfe, die das Kind brauchen könnte. Selbst wenn es jetzt schwerfällt, praktisch zu denken – diese Entscheidungen sind wichtig. Denn sie helfen der gesamten Familie, künftig mit dem Herzfehler umzugehen. Fast alle Eltern haben in dieser Situation viele Fragen und suchen Unterstützung und Tipps, die über medizinische Informationen hinausgehen. Gerade wenn einem die Situation über den Kopf zu wachsen droht, sollte man sich nicht scheuen, sich helfen zu lassen.

Gerade wenn Frauen besonders mit der heiklen Fragestellung Abtreibung oder Geburtsvorbereitung konfrontiert werden, muss dringend von der Selbsthilfe aus, interveniert werden. Deshalb wird es nun möglich sein unter 3351050431 eine kompetente Ansprechperson und Mutter aus dem Kinderherz-Vorstand zu erreichen, um Aufklärung bzw. Rat in für diese neue, so schwierige Situation zu erhalten. Es ist Ingeborg Stainer, die sehr viel Feingefühl für diese Aufgabe mitbringt, sagt Seitz.

Das Erkennen eines Herzfehlers bei einer vorgeburtlichen Untersuchung ist ein Vorteil, der es erlaubt, sich bestmöglich auf die Geburt vorbereiten zu können. Auch wird dadurch sichergestellt, dass ein Kind direkt nach der Geburt ärztliche Betreuung erhält oder operiert werden kann. So kann verhindert werden, dass ein Kind ernsthafte Symptome entwickelt. Das ist besonders bei komplexen angeborenen Herzfehlern entscheidend. Denn obwohl dieses Thema immer noch kontrovers diskutiert wird und näher untersucht werden muss, legen neueste Studien nahe, dass die spezielle Untersuchung Echokardiographie Leben retten kann: wird also ein angeborener Herzfehler im Mutterleib entdeckt, steigen demnach die Überlebenschancen des Kindes. Eltern sollten so viel wie möglich darüber in Erfahrung bringen, was aus medizinischer Sicht für ihr Kind getan werden kann und sich daher genau über den Herzfehler, seine Konsequenzen und mögliche Behandlungsmethoden informieren.

Eines muss zudem bedacht werden, so Kinderherz: oft gibt es in den Krankenhäusern des Landes nicht ausreichend Zeit über die Folgen einer vorgeschlagenen Abtreibung, im Falle eines schweren Herzfehlers zu diskutieren. Abtreibung ist  und bleibt ein Thema, bei dem die Meinungen auseinandergehen. Einerseits sind vorgeburtliche Untersuchungen nicht dafür da, eine Auswahl zu treffen, um nur gesunden Kindern das Leben zu schenken. Andererseits gibt es Fälle, in denen eine Abtreibung die beste Lösung zu sein scheint. Eltern, die sich für eine Abtreibung entscheiden, fürchten oft, dass andere sie verurteilen. Deshalb wird die Abtreibung oft geheim gehalten. Manchmal folgt daraus ein Rückzug von Freunden und Familie. Nach einem Schwangerschaftsabbruch können allerdings heftige Trauer und Schuldgefühle über eine längere Zeit folgen. Selbst wenn man sich bewusst und aus guten Gründen für eine Abtreibung entschieden hat, ist diese Trauer ein normaler Prozess von dem einem niemand sagen kann, wie lange er dauern wird. Denn genauso individuell wie das Erleben von Trauer ist auch ihre Dauer mit nicht selten komplizierten psychischen Folgeerscheinungen.