Beschreibung aller Aktionen, welche im laufe des Jahres statt finden.

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Ich schaffs – wir schaffen es

Erziehung ist eine Herausforderung für die Eltern, noch mehr wenn das Kind einen angeborenen Herzfehler hat.

Wie man es schafft nicht an den Problemen zu verzagen oder gar zu scheitern, sondern nach Vorne zu blicken und Lösungen zu finden, darum ging es im Seminar von Dr. Heinrich Lanthaler, an dem die Eltern zahlreich teilnahmen und viele gute Tipps und Ideen mit nach Hause nehmen konnten. Nebenbei kam natürlich auch die Unterhaltung und der Austausch mit Gleichgesinnten nicht zu kurz.

Im Parkhotel Holzner wurden die 18 Familien bestens umsorgt, die Kinder betreut und das Wetter hat zudem auch noch mitgespielt, dass einige Spaziergänge in der Herbstlandschaft möglich waren. Neben dem Toben und Spielen im Schwimmbad, war wohl der spontane Laternenumzug das Highlight des Familienwochenendes am Ritten. Wir freuen uns auf ein nächstes Jahr!

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A happy Day of Life

 

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Ein musikalisches Geschenk

Band „Hollywood Guns“ bringt Song „young warriors“ heraus – Erlös für „Kinderherz“-Projekte

Über die Präsentation einer ganz besonderen neuen künstlerischen Initiative konnte sich kürzlich „Kinderherz – der Verein für herzkranke Kinderund Jugendliche“ freuen. Der erfahrene leidenschaftliche Bozner Hobby-Rockmusiker Claudio Dima hat nämlich „Kinderherz“- Präsident Ulrich Seitz sein neuestes Projekt vorgestellt: den Song „young warriors“. Der Reinerlös der CD bzw. DVD geht an Projekte von „Kinderherz“

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Familientage in Pfelders – Raus in die Natur

Dank günstiger Wetterbedingungen konnten die neun Mitgliederfamilien, die sich in Pfelders für ein langes Wochenende getroffen haben, viel Zeit draußen in der Natur verbringen. Die beiden Psychologinnen Angelika Lanthaler und Heike Torggler führten die Gruppe der 16 Kinder und Jugendlichen an und erkundeten mit ihnen die Umgebung der kleinen autofreien Ortschaft im hintersten Passeiertal. Dabei hatten die Kinder die Möglichkeit ihre Kreativität einzusetzen und mit Naturmaterialien zu spielen und zu bauen. An einem Vormittag gab es eine kleine Wanderung mit dem Naturparkführer Gernot… , der den Kindern nicht nur einen versteckten Waldsee, sondern auch viele bekannte und unbekannte Tierarten zeigte. Es war schön zu sehen, wie aufmerksam die Kinder nach diesen Tagen in der Natur wurden und wie sich auch ein Gemeinschaftsgefühl entwickelte. In der Zwischenzeit hatten auch die Eltern die Möglichkeit sich sportlich zu betätigen, auszutauschen oder einfach nur die wunderbare Bergwelt zu genießen. Im Hotel Pfeldererhof fühlten sich die Familien sofort wohl, am Nachmittag gab es jede Menge Spaß am Pool oder Entspannung in der Sauna. Nach einer morgendlichen Yoga-Einheit schmeckte das leckere Frühstück noch besser und abends wurde in geselliger Runde lang beisammen gesessen. In einem Vortrag zu Erziehungsthemen und auch Einzelgesprächen konnten die Eltern sich neue Inputs oder Tipps für den Umgang mit ihren Kindern holen. Am Sonntag wurde das lange Wochenende mit einer gemeinsamen Wanderung zum Lazinserhof und strahlendem Bergwetter abgeschlossen und die Familien konnten nicht nur tolle Eindrücke und besondere Erlebnisse, sondern auch getankte Energie mit nach Hause in den Alltag nehmen.

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„Das Kind soll mutig werden können“

 

 

Die Therapeutin Rhoia Neidenbach vom Deutschen Herzzentrum München über Sport für Kinder mit angeborenen Herzfehlern – der gesund und wichtig ist.

 

 

Sie sagen, auch Kinder mit einem Herzfehler sollen Sport betreiben?
Rhoia Neidenbach: Ja. Wobei es genauer heißen sollte: Nicht jedes Kind mit angeborenem Herzfehler darf jeden Sport machen. Es gilt daher immer, im Gespräch mit dem behandelnden Arzt für jedes Kind die Sportart auszuwählen, die seinen Neigungen entspricht und die bei der jeweiligen Herzerkrankung gefahrlos durchgeführt werden kann.

 

Was gilt generell für alle herzkranken Kinder?
Von Leistungssport und Wettkampfsport würde ich allgemein abraten. Denn im Wettkampf kommt zur physischen Belastung auch noch die psychische hinzu. Und die ist meistens nicht so gut einzuschätzen und zu steuern. Aber Sport schafft Lebensqualität. Dies sollte man gerade für Kinder fördern, die herzkrank sind. Ausdauersportarten wirken sich ausgesprochen gut auf das Herz-Kreislauf-System aus. Hingegen kann man generell sagen, dass sich Kampfsportarten, nicht zuletzt wegen der Verletzungsgefahr, weniger gut für sie eignen.

 

In Südtirol ist Wandern bei vielen Familien Tradition…
Das sehe ich als eine optimale Sportart an für Kinder mit Herzfehler und das würde ich sogar empfehlen. Natürlich gilt es auf einige Dinge zu achten. Wenn ein Kind Pause machen will, soll man darauf Rücksicht nehmen. Das Motto ist: „Laufen ohne zu schnaufen!“ Wenn es einem Kind während des ganzen Tages und auch am Folgetag gut geht und kein starker Muskelkater auftritt, dann hat man alles richtig gemacht.

 

Wie erkennt man, wie viel ein Kind schafft?
Es gibt sicherlich Situationen, in denen ein Kind nicht mag und wo es einen Ruck von den Eltern braucht. Aber zumeist können Kinder ihre Belastbarkeit selbst gut einschätzen. Wichtig ist, dass man das Kind an eine neue Sportart langsam heranführt, es langsam aufbaut und die Belastung nach und nach steigert. Damit kann man schon am Spielplatz beginnen. All dies natürlich in Absprache mit dem Arzt.

 

Wie können Eltern die Belastungsgrenze erkennen?
Für die Eltern gilt es, das Kind gut zu beobachten. Aber Kinder sagen schon, wenn sie müde sind, wenn ihre Arme oder Beine schwer werden. Man muss dem Kind dann stets auch Möglichkeit geben, Pausen zu machen in denen es sich erholen kann. Die Eltern müssen auch auf Beschwerden oder Symptome achten. Hierzu gehören Kreislaufprobleme, Schwindel, manchmal auch Schmerzen im Brustkorb oder Herzrhythmusstörungen, gelegentlich auch hoher Blutdruck, das alles sind kardiale Symptome. Da kann es genauso möglich sein danach weiterzugehen wie, dass man entscheiden muss umzukehren. Man sollte immer ausreichend, aber nicht zu viel zu trinken und zu essen für das Kind mit haben. Selbstverständlich muss das Kind vorsichtig und mit Bedacht an den Sport herangeführt werden.

 

Was ist das Positive am Sport machen?
Die Kinder sollen sich normal entwickeln können, Sport bietet Lebensqualität und Möglichkeit für soziale Kontakte. Und wenn der beste Freund oder die beste Freundin eine Sportart wählt, die für das herzkranke Kind nicht gut ist, dann gilt es, für das Kind neue soziale Kreise zu erschließen. Eltern sollen den Mut haben, ihre Kinder zum Sport zu motivieren und ihnen damit auch einen gewissen Freiraum geben. Kinder werden durch richtig durchgeführten Sport kräftiger und mutiger. Bei der immer besser werdenden Lebenserwartung von Kindern mit AHF ist das auch eine gute Vorbereitung für das Erwachsenwerden.

 

Früher hieß es, Herzkranke sollen Sport vermeiden…
Da haben sich die Einstellungen weitgehend geändert. Heute ist man diesbezüglich viel freizügiger geworden. Zudem gibt es wichtige Gerätschaften und moderne Trainingsansätze, die die Belastung kontrolliert und angepasst an den jeweiligen AHF steigern. Wenn ein Kind keinen Sport betreibt und nur ruht und sich zu wenig bewegt, ist die Gefahr gegeben, dass es z.B. Übergewicht oder andere Risikofaktoren entwickelt, die sich im späteren Leben negativ bemerkbar machen können. Dann kommt aus ganz einer anderen Seite zusätzliche Belastung hinzu.

 

Und Leistungssport würde Grenzen zu weit ausweiten?
Es gibt eine Studie aus Holland, die viele Sportarten in Belastungskategorien ordnet und da sind einige Sportarten dabei, die auch für Herzkranke möglich sein sollen. Fast in jedem Fall kann so fast für jedes Kind eine optimale Sportart gefunden werden und eine individuelle Belastungsintensität festgelegt werden. Es gibt nur wenige Herzfehler oder Schweregrade eines AHF, bei denen der betreuende Arzt vom Sport gänzlich abraten muss.

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Herz aus Holz

Mit diesem Herz aus Holz unterstützen wir von Hotel Senoner und Familie die Vereinigung Kinderherz Südtirol!

Wir haben uns entschieden, ganz bestimmten Kindern und Jugendlichen zu helfen, die es nicht leicht im Leben haben. Es gibt junge Menschen, die von Geburt an, an einem Herzfehler leiden.

Für alle diese herzkranken jungen Südtiroler, es kommen jedes Jahr 50 herzkranke Babys dazu, sorgt die Vereinigung Kinderherz, damit sie in Südtirol, in Italien und auch in Deutschland die bestmögliche medizinische Betreuung für ein Leben in Würde erhalten.

Nicht jedes Herz schlägt gleich –
unseres schlägt auf dieser Seite

Beim Kauf eines dieser Holzherzen (erhältlich in unserem Geschäft), geht ein Teil des Erlöses an die Vereinigung Kinderherz. Die Herzen werden vom Chef des Hauses (Hannes Senoner) selbst angefertigt!

Helfen Sie uns helfen!  Ihre Familie Senoner

Georg-Stocker-Platz 10–14
39037 Spinges/Mühlbach
0472 88 80 29
www.hotel-senoner.it

 

 

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Schülerinnen spenden

Schülerinnen spenden „Kinderherz“ 2.629 Euro

Sharel Del Pan, Noemi Dunkel und Isabel Ebner aus Bozen und Umgebung bestreiten in den nächsten Wochen ihre Maturaprüfungen – und haben es vorher geschafft, dem Verein „Kinderherz“ ordentlich zu überraschen: Die Absolventinnen der Klasse 5A von Handel und Dienstleistung der Landesberufsschule „J. Gutenberg“ Bozen haben Präsident Ulrich Seitz für „Kinderherz“, und spezifisch für die Unterstützung von betroffenen Familien im Lande einen Scheck überreicht.

Dabei liegt die erste Überraschung gar nicht lang zurück: Im Mai 2017 präsentierten die drei Schülerinnen unverhofft ihre Projektarbeit, die sie im Rahmen des Unterrichts durchgeführt haben: Ein Kalender, den sie inhaltlich und grafisch gestaltet haben, und für den sie sich entschieden haben, ihn uns zu widmen. Dank des Landeskaufhauses „Twenty“, das für die Aktion einen Stand inmitten der Einkaufshallen zur Verfügung stellte, konnten viele Exemplare des Kalenders am Tag der herzkranken Kinder, dem 5. Mai, verteilt werden. Insgesamt haben es die drei jungen Frauen geschafft, 2.629 € an Spenden für den Kalender zu sammeln. Diese haben sie uns nun übergeben, so Seitz.

Der Verein Kinderherz steht Familien bei der Betreuung ihres herzkranken Kindes bei. Wir bemühen uns zur Behandlung der jungen PatientInnen jeden Alters und für alle krankheitsbedingten Umstände bei den Herzzentren zwischen München, Innsbruck, Padova und Bozen jeweils den besten medizinischen Weg zu ebenen. Aber längst stehen auch die sozialen und freizeitbezogenen Förderungen im Mittelpunkt unserer Tätigkeit. Denn die Ärzte lassen längst keinen Zweifel mehr daran, dass zum guten Gelingen der medizinischen Behandlung auch eine gute Lebensqualität der kleinen und jungen PatientInnen zählt, sagt Seitz.

Ulrich Seitz, betont als Präsident des ehrenamtlichen Vereins „Kinderherz, „dass jeder gespendete Cent dazu verwendet wird, Kinder und Jugendliche mit angeborenem Herzfehler bei ihrem Start ins Leben zu begleiten.“

Denn was kaum jemand bedenkt, der nicht mit der Situation befasst ist: Herzkranke Kinder und Jugendliche sind gleich begabt und lebenshungrig wie alle anderen Gleichaltrigen, nur zwingt sie die Krankheit, andere Prioritäten zu setzen. „Wir sorgen dafür, dass die Begabungen und die Vielfalt des Lebens sich auch für die Kinder mit angeborenem Herzfehler entfalten kann“, unterstreicht die Vereinigung, „daher rührt uns diese solidarische Spende der Schülerinnen umsomehr.“

Dass nun gerade junge Menschen ihre Abiturarbeit einem solch wunderbaren Vorhaben widmen und finanziell so erfolgreich umgesetzt haben, rührt uns sehr, so Ulrich Seitz.